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von Privis Sanierung

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Mäuse im Überblick

Hausmaus

Die Hausmaus ist die häufigste Mausart in Gebäuden und kommt praktisch überall vor, wo Menschen leben – von Wohnungen über Lager bis zu Gewerbebetrieben.

Erkennungsmerkmale: Grau-braunes Fell, spitze Schnauze, große Ohren, ca. 7–10 cm Körperlänge plus ebenso langer, fast unbehaarter Schwanz. Kotspuren sind klein, spindelförmig und meist entlang von Wänden zu finden.

Warum sie schädlich ist: Sie kontaminiert Lebensmittel mit Kot und Urin, nagt an Kabeln, Verpackungen und Dämmmaterial und vermehrt sich extrem schnell, was aus wenigen Tieren rasch einen großen Befall macht.

Was der Kammerjäger unternimmt: Bestimmung des Befallsausmaßes, gezielter Einsatz von Fallen und Ködersystemen, Abdichten von Einstiegsstellen sowie Nachkontrollen zur Absicherung.

Was man selbst tun kann: Lebensmittel in dichten Behältern lagern, Ritzen und Spalten an Türen und Wänden abdichten sowie Küche und Vorratsräume sauber halten.

Feldmaus

Die Feldmaus lebt hauptsächlich auf Wiesen, Feldern und in Gärten, zieht sich bei Kälte oder Futtermangel aber auch in Gebäudenähe oder Keller zurück.

Erkennungsmerkmale: Rundlicher Körper, kurzer Schwanz (deutlich kürzer als der Körper), kleine Ohren, gräulich-braunes Fell. Typisch sind Erdlöcher und Gänge im Rasen oder Beet.

Warum sie schädlich ist: Sie verursacht Fraßschäden an Pflanzenwurzeln, Rasenflächen und Gartenbeständen und kann bei Massenvermehrung ganze Kulturen schädigen.

Was der Kammerjäger unternimmt: Einschätzung des Befalls im Außenbereich, gezielte Bekämpfung über Köderstationen oder Fallen sowie Beratung zur Reduktion von Nist- und Rückzugsmöglichkeiten.

Was man selbst tun kann: Wiesen regelmäßig mähen, Laub- und Reisighaufen nahe am Haus vermeiden und Gemüsebeete mit engmaschigem Gitter schützen.

Wühlmaus

Die Wühlmaus lebt unterirdisch in Gärten, Wiesen und landwirtschaftlichen Flächen und ist vor allem durch ihre Gangsysteme im Boden bekannt.

Erkennungsmerkmale: Gedrungener Körper, kleine Augen und Ohren, kurzer Schwanz, dichtes graubraunes Fell. Deutlichstes Zeichen sind aufgeworfene Erdhügel ohne sichtbaren Ausgang.

Warum schädlich: Sie frisst Wurzeln, Knollen und Zwiebeln und kann dadurch erhebliche Schäden an Rasen, Beeten und Obstbäumen verursachen.

Was der Kammerjäger unternimmt: Aufspüren der aktiven Gänge, gezielter Einsatz von Fallen oder zugelassenen Ködermitteln direkt im Gangsystem sowie Kontrolle des Bekämpfungserfolgs.

Was man selbst tun kann: Wurzelballen empfindlicher Pflanzen mit Drahtkörben schützen, Gänge durch Vibrationsgeräte oder Dichte-Pflanzung unattraktiv machen und Gartenflächen regelmäßig beobachten.

Waldmaus

Die Waldmaus kommt vor allem in Wäldern, Gärten und ländlichen Gebieten vor und nutzt Gebäude häufig als Winterquartier.

Erkennungsmerkmale: Schlanker Körper, große Augen und Ohren, rotbraunes Fell mit hellem Bauch, Schwanz etwa körperlang. Springt bei Störung oft sprunghaft weg.

Warum sie schädlich ist: Sie nagt an Vorräten und Saatgut, kann Krankheitserreger übertragen und richtet sich in Kellern und Nebengebäuden häuslich ein.

Was der Kammerjäger unternimmt: Lokalisierung der Nistplätze, gezielte Fallen- oder Köderauslage sowie Absicherung von Kellerfenstern und Öffnungen gegen erneutes Eindringen.

Was man selbst tun kann: Kellerfenster und Lichtschächte sichern, Vorräte in geschlossenen Behältern lagern und Unterschlupfmöglichkeiten wie Holzstapel vom Haus fernhalten.

Ratten im Überblick

Wanderratte

Die Wanderratte ist die häufigste Rattenart in Städten und lebt bevorzugt in Kanalisationen, Kellern, Mülllagern und in der Nähe von Gewässern.

Erkennungsmerkmale: Kräftiger, gedrungener Körper, stumpfe Schnauze, kleine Ohren, Schwanz kürzer als der Körper, graubraunes Fell. Typisch sind große, walzenförmige Kotspuren und Nagespuren an Kunststoff und Kabeln.

Warum sie schädlich ist: Sie überträgt Krankheitserreger, kontaminiert Lebensmittel und Wasser, nagt an Bausubstanz und Leitungen und verursacht durch ihre Grabtätigkeit Schäden an Fundamenten und Kanalisation.

Was der Kammerjäger unternimmt: Bekämpfung gemäß Wiener Rattenverordnung, Einsatz von Köderstationen an relevanten Kontrollpunkten, Absicherung von Ein- und Ausstiegen sowie laufende Dokumentation der Maßnahmen.

Was man selbst tun kann: Mülltonnen dicht verschließen, keine offenen Essensreste im Freien lagern und Kanal- und Rohröffnungen im Auge behalten.

Hausratte

Die Hausratte kommt seltener vor als die Wanderratte und hält sich bevorzugt in höher gelegenen Gebäudeteilen wie Dachböden und oberen Stockwerken auf.

Erkennungsmerkmale: Schlankerer Körper als die Wanderratte, große Ohren, spitzere Schnauze, Schwanz länger als der Körper. Guter Kletterer, daher Kotspuren oft an erhöhten Stellen zu finden.

Warum sie schädlich ist: Ähnlich wie die Wanderratte kontaminiert sie Lebensmittel und Vorräte, nagt an Dämmung und Elektroinstallationen und kann Krankheitserreger übertragen.

Was der Kammerjäger unternimmt: Lokalisierung der Nistplätze in Dachstuhl oder oberen Etagen, gezielte Bekämpfung über Fallen oder Köder sowie bauliche Absicherung gegen Kletterzugänge.

Was man selbst tun kann: Dachböden und Fassaden auf Einstiegsmöglichkeiten prüfen, Bäume und Sträucher mit Gebäudekontakt zurückschneiden und Vorräte gut verschlossen lagern.

Bisamratte

Die Bisamratte lebt an Ufern von Bächen, Flüssen und Teichen und gräbt sich dort ausgedehnte Bauten in die Böschung.

Erkennungsmerkmale: Großer, kräftiger Körper, dichtes dunkelbraunes Fell, seitlich abgeflachter, fast unbehaarter Schwanz – deutlich größer als eine Ratte.

Warum sie schädlich ist: Ihre Grabtätigkeit destabilisiert Uferböschungen und Dämme, was zu Erosion und Schäden an wasserbaulichen Anlagen führen kann.

Was der Kammerjäger unternimmt: Begutachtung der Bauten und Gänge im Uferbereich, Einsatz zugelassener Fallen gemäß rechtlicher Vorgaben sowie Beratung zur Sicherung gefährdeter Böschungsabschnitte.

Was man selbst tun kann: Uferbereiche regelmäßig auf neue Baue kontrollieren und Auffälligkeiten frühzeitig einem Fachbetrieb melden, da eigenständige Bekämpfung rechtlich eingeschränkt ist.

Schermaus

Die Schermaus, oft auch Großwühlmaus genannt, lebt unterirdisch in Gärten, Wiesen und Obstanlagen und ist eng mit der Wühlmaus verwandt.

Erkennungsmerkmale: Größer und kräftiger als die Wühlmaus, dunkles, dichtes Fell, kurzer Schwanz. Erkennbar an großen Erdhügeln und weitläufigen Gangsystemen.

Warum sie schädlich ist: Sie frisst Wurzeln von Bäumen, Sträuchern und Gemüse und kann dadurch erhebliche Schäden in Gärten, Obstanlagen und der Landwirtschaft verursachen.

Was der Kammerjäger unternimmt: Aufspüren aktiver Gänge, gezielter Einsatz von Fallen oder zugelassenen Ködermitteln im Gangsystem sowie Kontrolle des Bekämpfungserfolgs.

Was man selbst tun kann: Wurzelballen mit Drahtkörben schützen, Gänge frühzeitig zerstören und Gartenflächen regelmäßig auf neue Hügel kontrollieren.

Nach Eingang Ihrer Leckagemeldung reagieren wir umgehend. Ziel ist es, die Schadensausbreitung rasch zu begrenzen und die Grundlage für eine sichere Analyse und weitere Maßnahmen zu schaffen.

Wir unterbrechen die Wasserzufuhr, sichern betroffene Bereiche und reduzieren die Durchfeuchtung von Bauteilen. Gleichzeitig werden potenzielle Gefahrenquellen – insbesondere im Bereich der Elektrik – berücksichtigt und erste technische Maßnahmen eingeleitet.

Unsere Sofortmaßnahmen im Überblick

  • Absperren der Wasserzufuhr (Hauptleitung bzw. betroffene Leitungen)
  • Sicherung elektrischer Anlagen in gefährdeten Bereichen
  • Abpumpen von stehendem Wasser
  • Absperren und Sichern betroffener Bereiche
  • Schutz von Inventar und beweglichen Gütern

Zerstörungsarme Leckageortung nach dem Stand der Technik

Mit abgestimmten Messverfahren lokalisieren wir auch verdeckte und schwer zugängliche Leckagen präzise und möglichst zerstörungsarm. Durch die gezielte Kombination geeigneter Verfahren wird die Schadensursache zuverlässig eingegrenzt – ohne unnötige Eingriffe in die Bausubstanz.

Unsere Ortungsverfahren im Überblick

  • Feuchtemessungen
    Kapazitive, leitfähige und mikrowellenbasierte Verfahren zur Beurteilung von Materialfeuchten
  • Druck- und Dichtheitsprüfungen
    Zur Eingrenzung von Undichtheiten in wasserführenden Systemen
  • Elektroakustische Verfahren
    Ortung von Leckstellen über Körperschall- und Strömungsgeräusche
  • Tracergasverfahren
    Einsatz von Formiergas zur präzisen Lecksuche
  • Leitungsortung
    Elektronische Bestimmung von Lage und Verlauf von Rohrleitungen
  • Rohrinspektion (Kamera)
    Visuelle Untersuchung von Leitungen und Abwassersystemen
  • Endoskopie
    Untersuchung von Hohlräumen und schwer zugänglichen Bauteilen
  • Infrarot-Thermografie
    Darstellung von Temperaturdifferenzen zur Indikation von Feuchteschäden

Objektspezifische Verfahren für unterschiedliche Schadenssituationen

Leckagen unterscheiden sich je nach Bauweise, Leitungsführung und Schadensbild. Daher erfordert jede Situation eine angepasste Vorgehensweise sowie die gezielte Auswahl geeigneter Messverfahren.

Wir verfügen über die technische Ausstattung und Erfahrung, um Leckagen in unterschiedlichen Anwendungsbereichen effizient und möglichst zerstörungsarm einzugrenzen.

Unsere Spezialbereiche

  • Leckageortung bei erdverlegten Leitungen
    Ortung von Undichtheiten in Zuleitungen und Versorgungsleitungen im Außenbereich
  • Leckageortung an wasserführenden Systemen
    Trinkwasser-, Abwasser- und Zirkulationsleitungen innerhalb von Gebäuden
  • Leckageortung an Flachdächern
    Eingrenzung von Undichtheiten in Abdichtungssystemen sowie bei Anschlüssen, Durchdringungen und Details
  • Leckageortung an Dachentwässerungssystemen
    Untersuchung von innenliegenden Entwässerungen (z. B. Unterdrucksysteme wie Pluvia), Dachgullys, Fallleitungen und Anschlussbereichen
  • Leckageortung bei Oberflächenentwässerung
    Analyse von Entwässerungssituationen auf Flachdächern, Terrassen und Balkonen, einschließlich Gefälle, Abläufe und Rückstauproblematiken
  • Leckageortung an Heizsystemen
    Ortung von Leckagen in Fußbodenheizungen, Heizungsleitungen und Wärmeverteilungssystemen

Technische Bauteiltrocknung nach dem Stand der Technik

Je nach Bauweise, Durchfeuchtungsgrad und Schadensbild setzen wir geeignete Trocknungsverfahren gezielt ein. Ziel ist die kontrollierte Entfeuchtung der betroffenen Bauteile unter Berücksichtigung bauphysikalischer und hygienischer Anforderungen.

Der Trocknungsfortschritt wird durch regelmäßige Messungen überwacht und dokumentiert. Die Trocknung gilt erst als abgeschlossen, wenn die materialspezifischen Zielwerte erreicht sind.

Unsere Trocknungsverfahren im Überblick

  • Raumlufttrocknung
    Einsatz von Kondensations- oder Adsorptionstrocknern zur Entfeuchtung der Raumluft
  • Estrich- und Dämmschichttrocknung
    Unterdruckverfahren (Seitenkanalverdichter) zur Trocknung von Bodenaufbauten
  • Hohlraumtrocknung
    Gezielte Entfeuchtung von Wand-, Decken- und Bodenhohlräumen
  • Unterstützende Maßnahmen
    Einsatz von Luftführung, Temperatursteuerung oder Infrarottechnik zur Optimierung des Trocknungsprozesses
  • Feuchtemonitoring
    Regelmäßige Kontrolle und Dokumentation des Trocknungsfortschritts mittels geeigneter Messverfahren

Finden Sie hier weitere Details zu unseren Leistungen im Bereich Gebäudetrocknung.

Ganzheitliche Schadensbehebung bei Leitungswasser, Überflutung und Feuchteeintrag

Nach der Lokalisierung und Behebung der Schadensursache erfolgt die fachgerechte Sanierung der betroffenen Bauteile. Neben klassischen Leitungswasserschäden berücksichtigen wir auch Ereignisse wie Überflutungen, Rückstau, Grund- und Sickerwasser sowie deren bauphysikalische und hygienische Auswirkungen.

Ziel ist die nachhaltige Wiederherstellung unter Berücksichtigung technischer, bauphysikalischer und hygienischer Anforderungen.

Unsere Leistungen im Überblick

  • Sofortmaßnahmen und Gefahrenabwehr
    Absaugung von stehendem Wasser, Erstmaßnahmen zur Schadensbegrenzung und Sicherung betroffener Bereiche
  • Ursachenbehebung
    Lokalisierung und Instandsetzung von Leckagen oder Eintrittsstellen (z. B. bei Rückstau oder Wassereintritt)
  • Technische Trocknung
    Kontrollierte Entfeuchtung von Bauteilen und Konstruktionen gemäß Stand der Technik
  • Rückbau und Reinigung
    Entfernen geschädigter Materialien sowie Reinigung und ggf. Dekontamination belasteter Bereiche
  • Wiederherstellung
    Instandsetzung von Oberflächen und Bauteilen unter Berücksichtigung des ursprünglichen Zustands

Mehr erfahren: Wasserschaden Sanierung

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