Schadnager
Wir helfen Ihren Schädling zu erkennen und zu bekämpfen
Mäuse, Ratten und Marder zählen zu den häufigsten und hartnäckigsten Schädlingen. Sie nisten sich in Dachböden, Kellern und Wandhohlräumen ein, nagen sich durch Kabel, Dämmung und Bausubstanz und hinterlassen dabei ein erhebliches Hygiene- und Haftungsrisiko.
Für Unternehmen mit Lager- oder Produktionsflächen kommt eine zusätzliche Gefahr dazu: Schadnager kontaminieren Vorräte und Lebensmittel und können ganze Chargen unbrauchbar machen.
Sie sind sich unsicher, welcher Schädling Sie plagt?
Ob Kotspuren, Fraßschäden oder ein flüchtiger Blick auf ein unbekanntes Tier: Nicht jeder Schädling lässt sich auf den ersten Blick sicher bestimmen, und die falsche Einschätzung führt oft zur falschen Bekämpfung. Schicken Sie uns eine Beschreibung oder ein Foto, und wir sagen Ihnen, womit Sie es zu tun haben und wie es sich am besten lösen lässt.
Leistungen für Privatpersonen
- Bestimmung des Schadnagers (Maus, Ratte, Marder)
- Bekämpfung akuter Befälle im Wohnhaus, Keller oder Dachboden
- Abdichten von Einstiegsstellen zur dauerhaften Absicherung
- Marder- und Siebenschläfer-Vergrämung unter Berücksichtigung des Artenschutzes
- Beratung zu Prävention und richtigem Verhalten bei Verdacht auf Befall
Leistungen für Unternehmen
- Laufendes Schadnager-Monitoring in Lager-, Produktions- und Küchenbereichen
- Bekämpfung gemäß Wiener Rattenverordnung inklusive vorgeschriebener Kontrollen
- Schutz von Vorräten und Waren vor Kontamination durch Schadnager
- Bauliche Beratung zur dauerhaften Absicherung von Gebäuden
- Dokumentation aller Maßnahmen als Nachweis gegenüber Behörden (HACCP-konform)
Mäuse im Überblick
Hausmaus
Hausmaus
Die Hausmaus ist die häufigste Mausart in Gebäuden und kommt praktisch überall vor, wo Menschen leben – von Wohnungen über Lager bis zu Gewerbebetrieben.
Erkennungsmerkmale: Grau-braunes Fell, spitze Schnauze, große Ohren, ca. 7–10 cm Körperlänge plus ebenso langer, fast unbehaarter Schwanz. Kotspuren sind klein, spindelförmig und meist entlang von Wänden zu finden.
Warum sie schädlich ist: Sie kontaminiert Lebensmittel mit Kot und Urin, nagt an Kabeln, Verpackungen und Dämmmaterial und vermehrt sich extrem schnell, was aus wenigen Tieren rasch einen großen Befall macht.
Was der Kammerjäger unternimmt: Bestimmung des Befallsausmaßes, gezielter Einsatz von Fallen und Ködersystemen, Abdichten von Einstiegsstellen sowie Nachkontrollen zur Absicherung.
Was man selbst bei einem Befall tun kann:
Privat: Fallen an Laufwegen entlang von Wänden aufstellen, Lebensmittel dicht verschlossen lagern und Einstiegsstellen erst nach vollständiger Beseitigung abdichten.
Unternehmen: Betroffene Lager- oder Produktionsbereiche sofort isolieren, professionelle Bekämpfung veranlassen und den Vorfall im HACCP-System dokumentieren.
Was man vorbeugend tun kann:
Privat: Lebensmittel in dichten Behältern lagern, Ritzen und Spalten abdichten sowie Küche und Vorratsräume sauber halten.
Unternehmen: Laufendes Schadnager-Monitoring nach HACCP-Vorgaben einrichten, das für Lebensmittelbetriebe gesetzlich verpflichtend ist, und Kontrollen lückenlos dokumentieren.
Ratten im Überblick
Wanderratte
Die Wanderratte ist die häufigste Rattenart in Städten und lebt bevorzugt in Kanalisationen, Kellern, Mülllagern und in der Nähe von Gewässern.
Erkennungsmerkmale: Kräftiger, gedrungener Körper, stumpfe Schnauze, kleine Ohren, Schwanz kürzer als der Körper, graubraunes Fell. Typisch sind große, walzenförmige Kotspuren und Nagespuren an Kunststoff und Kabeln.
Warum sie schädlich ist: Sie überträgt Krankheitserreger, kontaminiert Lebensmittel und Wasser, nagt an Bausubstanz und Leitungen und verursacht durch ihre Grabtätigkeit Schäden an Fundamenten und Kanalisation.
Was der Kammerjäger unternimmt: Bekämpfung gemäß Wiener Rattenverordnung, Einsatz von Köderstationen an relevanten Kontrollpunkten, Absicherung von Ein- und Ausstiegen sowie laufende Dokumentation der Maßnahmen.
Was man selbst bei einem Befall tun kann:
Privat: Mülltonnen dicht verschließen, keine offenen Essensreste im Freien lagern und Kanal- sowie Rohröffnungen im Auge behalten.
Unternehmen: Betroffene Lager-, Kanal- oder Außenbereiche sofort kontrollieren lassen, professionelle Bekämpfung gemäß Wiener Rattenverordnung veranlassen und den Vorfall im HACCP-System dokumentieren.
Was man vorbeugend tun kann:
Privat: Essensreste nicht offen im Freien lagern und Kanal- sowie Kellerzugänge sichern.
Unternehmen: Laufendes Rattenmonitoring als Teil des HACCP-Systems einrichten, das für Lebensmittelbetriebe gesetzlich verpflichtend ist, inklusive Köderstationen an relevanten Kontrollpunkten.
Hausratte
Hausratte
Die Hausratte kommt seltener vor als die Wanderratte und hält sich bevorzugt in höher gelegenen Gebäudeteilen wie Dachböden und oberen Stockwerken auf.
Erkennungsmerkmale: Schlankerer Körper als die Wanderratte, große Ohren, spitzere Schnauze, Schwanz länger als der Körper. Guter Kletterer, daher Kotspuren oft an erhöhten Stellen zu finden.
Warum sie schädlich ist: Ähnlich wie die Wanderratte kontaminiert sie Lebensmittel und Vorräte, nagt an Dämmung und Elektroinstallationen und kann Krankheitserreger übertragen.
Was der Kammerjäger unternimmt: Lokalisierung der Nistplätze in Dachstuhl oder oberen Etagen, gezielte Bekämpfung über Fallen oder Köder sowie bauliche Absicherung gegen Kletterzugänge.
Was man selbst bei einem Befall tun kann:
Privat: Dachboden und Fassaden auf Einstiegsstellen prüfen, Bäume mit Gebäudekontakt zurückschneiden und Vorräte gut verschlossen lagern.
Unternehmen: Betroffene Lager- oder Dachbereiche kontrollieren lassen, professionelle Bekämpfung veranlassen und den Vorfall im HACCP-Nachweis dokumentieren.
Was man vorbeugend tun kann:
Privat: Bäume und Sträucher mit Gebäudekontakt zurückschneiden und Vorräte auch in oberen Stockwerken dicht lagern.
Unternehmen: Dach- und Lagerbereiche laufend im Rahmen des HACCP-Monitorings kontrollieren, besonders bei angrenzenden Lebensmittelbereichen.
Marder im Überblick
Marder
Marder
Der Marder lebt bevorzugt in ländlichen wie städtischen Gebieten und nutzt Dachböden, Zwischendecken und Motorräume von Autos als Rückzugsort.
Erkennungsmerkmale: Schlanker Körper, braunes Fell mit hellem Kehlfleck, buschiger Schwanz. Nächtliche Lauf- und Kratzgeräusche im Dachboden sowie Kotspuren und Fraßreste sind typische Hinweise.
Warum er schädlich ist: Marder nagen an Dämmmaterial, Kabeln und Autoschläuchen, verursachen dadurch teils erhebliche Sach- und Brandschäden und sorgen mit ihrem Revierverhalten für anhaltenden nächtlichen Lärm.
Was der Kammerjäger unternimmt: Da Marder unter Artenschutz stehen, erfolgt keine klassische Bekämpfung, sondern eine fachgerechte Vergrämung mittels Lichtreizen, Geräuschen oder Gerüchen sowie die bauliche Absicherung von Einstiegsstellen.
Was man selbst bei einem Befall tun kann:
Privat: Einstiegsstellen erst nach Auszug des Tieres abdichten, Vergrämungsmittel oder Licht im Dachboden einsetzen und Motorraum-Schutzgitter im Auto verwenden.
Unternehmen: Betroffene Dachbereiche, Lagerhallen oder Fuhrpark fachgerecht begutachten lassen und die rechtssichere Vergrämung durch einen Fachbetrieb veranlassen.
Was man vorbeugend tun kann:
Privat: Dachluken und Einstiegsöffnungen kontrollieren und abdichten sowie Bäume mit direktem Dachkontakt zurückschneiden.
Unternehmen: Dachbereiche und Fuhrpark regelmäßig im Rahmen der Gebäude- und Flotteninstandhaltung kontrollieren, da Marder auch in Firmenfahrzeugen erhebliche Schäden verursachen können.
Unser Ansatz
4 Phasen – 1 Partner
Vorbeugen
Aktive Maßnahmen um Schädlinge fernzuhalten
Überwachen
Überwachende Maßnahmen um einen Befall frühzeitig zu erkennen
Bekämpfen
Innovative und wirksame Methoden
Dokumentieren
Lückenlose Dokumentation jeder Kontrolle, damit Sie Ihrer gesetzlichen Nachweispflicht jederzeit nachkommen
Häufige Fragen
Woran erkenne ich, ob ich Mäuse oder Ratten im Haus habe?
Typische Anzeichen sind Kotspuren, Nagespuren an Kabeln oder Verpackungen, Kratzgeräusche in Wänden oder am Dachboden sowie ein unangenehmer Geruch in stark befallenen Bereichen.
Wie unterscheidet sich die Bekämpfung von Mäusen und Ratten?
Ratten erfordern in Wien zusätzlich die Einhaltung der Wiener Rattenverordnung mit vorgeschriebenen Kontrollen. Mäuse lassen sich meist mit Fallen oder Ködersystemen gut in den Griff bekommen, bei Ratten ist wegen der Ansteckungsgefahr und Populationsgröße oft ein umfassenderes Vorgehen nötig.
Darf ich Marder oder Siebenschläfer selbst bekämpfen?
Nein, beide stehen unter Artenschutz. Erlaubt ist lediglich eine fachgerechte Vergrämung, keine Tötung oder klassische Bekämpfung. Wir übernehmen das rechtssicher für Sie.
Wie kommen Schadnager überhaupt ins Gebäude?
Meist durch kleinste Ritzen, undichte Kellerfenster, Lüftungsöffnungen oder entlang von Kabel- und Rohrdurchführungen. Bereits ein wenige Millimeter breiter Spalt reicht für eine Maus aus.
Was passiert, wenn ich den Befall ignoriere?
Schadnager vermehren sich schnell, sodass aus einem kleinen Befall in kurzer Zeit ein größeres Problem werden kann – mit entsprechend höherem Schaden an Bausubstanz, Kabeln und gegebenenfalls Vorräten.
Ist ein Schadnager-Befall für Unternehmen ein rechtliches Thema?
Ja, besonders für Betriebe mit Lebensmittelbezug. Ein Befall kann zu behördlichen Beanstandungen führen, weshalb laufendes Monitoring und lückenlose Dokumentation hier besonders wichtig sind.
Wie schnell wirkt eine professionelle Bekämpfung?
Erste Erfolge zeigen sich oft innerhalb weniger Tage, ein vollständig abgeschlossener Fall kann je nach Ausmaß des Befalls aber auch mehrere Wochen inklusive Nachkontrollen in Anspruch nehmen.
Was kann ich präventiv tun, damit Schadnager gar nicht erst kommen?
Einstiegsstellen abdichten, Vorräte in geschlossenen Behältern lagern, Gartenabfälle und Laub nicht direkt am Gebäude lagern und Auffälligkeiten frühzeitig einem Fachbetrieb melden.
Was sollte ich nicht tun?